
Als Contracting bezeichnet man die Übertragung von eigenen Aufgaben auf ein Dienstleistungsunternehmen. Am häufigsten zur Anwendung kommt das Wärme- oder Energiecontracting. Darin verpflichtet sich der Dienstleister vertraglich zur Bereitstellung bzw. Lieferung von Betriebsstoffen Wärme, Kälte, Strom, Dampf, Druckluft usw.) und den Betrieb der zugehörigen Anlagen.
Contracting für Gewerbe und Industrie
Mit einem Contracting mit WWZ bezieht der Kunde anstelle von Primärenergie wie Erdgas, Heizöl oder Holzschnitzel Sekundärenergie in Form von Warmwasser oder Dampf.
Die gesamten Investitionen für die Infrastruktur, den Betrieb der Anlagen und die Brennstofflogistik werden von der WWZ wahrgenommen. Die Verrechnung erfolgt auf Grund der gelieferten Warmwasser- oder Dampfmenge in Form eines Grund- und Arbeitspreises (evtl. zusätzlich eines Leistungspreises).
Die Vertragslaufzeit zwischen Energieabnehmern und den WWZ sollte 10 Jahre oder mehr betragen. Bei grösseren Warmwasser- oder Dampfbezugsmengen wird seitens der WWZ neben der Sekundärenergieerzeugung auch die Stromproduktion untersucht und, falls die technischen und kommerziellen Rahmenbedingungen es zulassen, auch installiert.
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